Die Chiemgauer Alpen stehen Ihnen praktisch direkt vor der Tür zur Verfügung. In nur wenigen Minuten sind Sie in Bernau und können z.B. auf unseren Chiemgauer Hausberg - der Kampenwand wandern oder wie man bei uns in Bayern sagt "berggehn". Dabei kommen Wanderer aller Könnerstufen auf Ihre Kosten.

Falls Sie sich einer Gruppe anschließen möchten, jeden Samstag finden vom Priener Tourismusbüro verschiedene geführte Wanderungen statt. Genaue Informationen finden Sie im Priener Veranstaltungskalender.

 

Hier unsere persönlichen Wandertipps:

Frasdorfer Hütte

Startpunkt der Tour: ausgeschilderter Parkplatz Lederstube, Frasdorf
Die Strecke beträgt 3,7 km und es sind etwa 350 Höhenmeter zu bewältigen. Der breite Weg ist auch gut mit Kindern oder dem Kinderwagen zu begehen. Die Frasdorfer Hütte ist ganzjährig bewirtschaftet - ob Sommer oder Winter. Es gibt auch einen kleinen Spielplatz an der Hütte.

 

Zur Kräuerwiese über die Käser Alm

Startpunkt der Tour: Parkplatz der Hochries-Talstation am südlichen Ortsausgang von Grainbach/Samerberg

Vom Parkplatz der Hochriesbahn in Grainbach geht man in etwa 40 Minuten auf der Teerstraße zur Mittelstation, (oder fährt mit der Sesselbahn hoch). An der Weggabelung nach links und nach 100 m wieder links; rechts liegt die Käseralm. Man bleibt nun auf diesem guten Almweg, der durch Wald und Wiesen zur Kräuterwiese führt. Man stößt dort auf eine Forststraße, auf der man nach links, und nach einer Brücke wieder nach links abbiegend zu einem großen Stein an der linken Seite gelangt. Dieser Stein ist ein „Findling“ aus der Gletscherzeit und trägt die Markierung der Grenze zwischen der Fortsämtern Aschau und Rosenheim. 50 m später biegt man nach rechts ab auf einen geteerten Almweg, der über eine kurze Steigung und dann immer abwärts führt, an Ried und Lochen vorbei schließlich nach Grainbach (sehr schöne Einkehrmöglichkeit im Gasthof Alpenrose) hinein. Im Dorf hält man sich immer links und erreicht auf der Straße leicht ansteigend wieder der Parkplatz der Hochriesseilbahn. Der Weg ist übrigens befestigt, also für einen sportlichen Ausflug mit Kinderwagen bestens geeignet. 

 

Wildbichlalm

Startpunkt der Tour: Parkplatz Ritzgraben bei Sachrang/Wildbichl

Ab dem Wanderparkplatz zieht sich der Forstweg wenig steil etwa 300 Höhenmeter am Wiesenhang aufwärts. Für kleinere Kinder oder auch ungeübte Wanderer ist diese Tour – mit angemessenem Tempo – daher gut zu meistern. Die Wildbichlalm lockt mit leckeren Kaspressknödl und anderen Spezialitäten, und wer mag, kann den Aufstieg bis auf die Karspitze (1241 m) verlängern. Gleich nach der ersten Kurve hinter der Hütte laden ausgehölte Baumstämme als Sitzgelegenheit zum Familienfoto-Pflichttermin ein. Einziges Manko: Die Wildbichlalm ist mitunter derart gut besucht, dass die Wartezeiten für das Essen lang sind.

 

Hofalm  

Startpunkt der Tour: Parkplatz an der Festhalle in Hohenaschau oder mit der Chiemgau Bahn von Prien nach Aschau und ca. 1,5 km nach Hohenaschau in der Ebene spazieren

Vom Parkplatz an der Festhalle geht man am Schloßberg vorbei zur Prienbrücke (westlich), nach rechts in die Zellerhornstraße und gleich wieder links in den Heurafflerweg. Hier beginnt der Weg 26, der an einigen letzten Häusern vorbei in den Bergwald führt. Durchaus steil (ca. 350 Höhenmeter) aber auch schattig, geht man jetzt auf gutem Weg in einer Stunde hinauf zur Hofalm.

 

Boarischer Entschleunigungsweg - Bankerlweg

eher ein Spaziergang, darf aber hier auf keine Fall fehlen

Startpunkt der Tour: Heurafflerweg in Hohenaschau

Das Verweilen auf einem Bankerl ist immer auch ein Ankommen, ein „dahoam sei“–– bei sich und seinen Sinnen. Und weil dies so sehr der bayrischen Seele entspricht, führt der Aschauer Entschleunigungsweg abseits vom Alltagslärm zu neun Entschleunigungsstationen – eigens angefertigten Bankerl, die beim Niedersitzen zum Innehalten und Entspannen, zum Schauen und Genießen sowie zum Sichspüren und Neuaufbrechen anregen. Der rund einstündige Höhenweg bietet dabei schönste Ausblicke auf das Aschauer Tal, das Schloss Hohenaschau, die Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ sowie die Gipfel der Kampenwand.

 

Von Sachrang zum Spitzstein (1596m)

Startpunkt der Tour: Kirchplatz in Sachrang

Von der Kirchstraße zweigt beim Wanderparkplatz nach rechts der Weg Richtung Mitterleiten und Spitzsteinhaus ab. Wir durchwandern für kurze Zeit den lichten Wald und treffen im Anschluss auf freies Wiesengelände. Ein Wiesenpfad leitet uns hinauf zu einer Teerstraße. Hier biegen wir links ab und spazieren zur Siedlung Mitterleiten. Bei den Häusern wandern wir linkshaltend einige Meter hinab in einen Graben. Nach dem Graben führt uns ein Wiesenweg wieder in den Bergwald hinein. Sobald wir den Wald hinter uns gelassen haben stehen wir an der Steinmoosalm. Von hier steigen wir über einen Grashang bis zum beinahe ganzjährig bewirtschafteten Spitzsteinhaus empor. Wir passieren das Spitzsteinhaus (1252m, Stempelstelle) an seiner linken Seite und wandern innerhalb von fünf Minuten zur Altkaseralm (1279 m) hinauf. Nach der Alm erreichen wir den breiten Gipfelhang des Spitzsteins. In Serpentinen steigen wir nun zügig den grasigen Hang empor und erreichen den Baumgürtel unterhalb des Gipfels. Im Wald wird der Weg nun etwas steiniger und ruppiger. Sobald der Wald durchwandert ist das Gipfelkreuz bereits zum Greifen nahe. Nach einem finalen latschenbewachsenen Aufschwung ist es geschafft und wir stehen am Gipfelkreuz und der Gipfelkapelle des Spitzsteins. Am höchsten Punkt schweift der Blick vom Mangfallgebirge und den Chiemgauer Alpen über die Reiter Alpe, die Loferer Steinberge und das Kaisergebirge bis über das Inntal zu den Zillertaler Alpen. Insgesamt sind einfach ca. 850 Höhenmeter zu bewältigen.

 

Steinlingalm auf der Kampenwand (1669m)

Startpunkt der Tour: Wanderparkplatz Aigen in Gschwendt bei Bernau 

Nun gehen Sie zu Fuß den befestigten Forstweg bergauf und folgen der Beschilderung Steinlingalm (1467m). Nach einigen hundert Metern biegen Sie links in einen beschilderten Waldweg ein, der später wieder auf den befestigten Forstweg führt. Das letzte Wegstück ist ein Steig, der gutes Schuhwerk und Trittsicherheit verlangt. Sie benötigen für die gut beschilderte Wegstrecke etwa zwei Stunden.

Von der Steinlingalm aus können Sie den Aufstieg zum Ostgipfel wagen. Der Weg ist allerdings offiziell nicht ausgeschildert. Steil und geradlinig geht es hinauf zu den Felsen. Bitte überlassen Sie es geübten Bergsteigern und Kletterern, in die Kaisersäle, den mittleren Haupt- und den Westgipfel einzusteigen. Doch auch für den Ostgipfel sollten Sie schwindelfrei und trittsicher sein, denn kurz unterhalb des Gipfels müssen Sie sich ein kurzes Stück an einem Stahlseil festhalten.

Alternative: Der einfachste, bequemste und schnellste Weg führt über die Kampenwandbahn. Die Talstation der Kampenwandbahn befindet sich in Aschau bzw. in Hohenaschau. Parkmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Nach etwa 15 Minuten Fahrt in der Gondel, aus der man einen Blick auf Schloß Hohenaschau, das Priental und den Chiemgau genießt, erreichen Sie die Bergstation. Ein gut beschilderter Wanderweg führt Sie nach leichter Steigung zum Andachtskreuz, einem Aussichtspunkt über den Chiemsee. Von dort aus geht es fast eben weiter bis zur Steinling-Alm, die sich am Fuß des Kampenwandgipfels befindet. Für den Weg von der Bergstation Kampenwand- Seilbahn bis zur Steinling-Alm benötigen Sie etwa 20 bis 30 Minuten.

 

Viele andere Wandervorschläge finden Sie auf der Homepage des Chiemsee Alpenland Tourismus`